Die Arbeitsabläufe in der Werkstatt optimieren – mit diesem Ziel vor Augen hat das Unternehmen Sieker Turbo aus Spelle in drei neue Maschinen, die die Instandsetzung von Turboladern verbessern sollen, investiert. 

„Wir haben unter anderem einen Strömungsprüfstand angeschafft. Damit können wir die sogenannte Turbinengeometrie, die von Turbolader zu Turbolader unterschiedlich ist, kalibrieren. Außerdem prüfen und programmieren wir mit dem Gerät elektronische Steuereinheiten am Turbolader“, erklärt Matthias Sieker, die das Unternehmen führt. „Neu ist auch ein Bio-Teilreinigungsgerät, das auf die Bedürfnisse unseres Betriebes angepasst ist. Das System ist ideal für die Reinigung von stark verschmutzten Teilen, da es mit hohem Druck arbeitet. Wir reinigen damit auch komplexere Teile problemlos.“

Auch in eine Druck-Strahlkabine hat Sieker investiert. „Nach der Behandlung des Turboladers in dieser Maschine lässt sich fast kein Unterschied zwischen einem neuen und einem generalüberholten Modell erkennen“, erläutert Sieker. Etwa 50.000 Euro nahm das Unternehmen für die Anschaffung der Geräte in die Hand. Der Hersteller der Maschinen schulte die sechs Mitarbeiter des Betriebes im Umgang mit der neuen Technik.

Das Sieker-Team befasst sich mit der Instandsetzung und der Reparatur von gebrauchten Turboladern sowie mit dem Vertrieb und dem Austausch von fabrikneuen Modellen. Sowohl private als auch gewerbliche Kunden zählen zur Zielgruppe des Unternehmens. „Zu unserem Portfolio gehören Turbolader aller Fahrzeug- und Motorenhersteller – für PKW, Land- und Baumaschinen, Transporter, NKW und Industrie-, Energie- und Marineanwendungen“, betont Sieker. Der Betrieb verkauft deutschlandweit und exportiert in einige europäische Länder.